Die kurze Antwort: meistens nicht.
Die lange steht hier — mit den Stellen zum Nachlesen, damit es niemand einfach glauben muss. Und mit dem einen Fehler, an dem die meisten Anträge scheitern.
Stand: September 2026
Überblick, keine Förderberatung.
ScrollDas wichtigste Programm hier in Bayern ist der Digitalbonus.Bayern.
In seiner Förderrichtlinie steht ausdrücklich, was nicht gefördert wird. Und dort steht genau das, was die meisten meinen, wenn sie „neue Website“ sagen.
Ich schreibe das so deutlich hin, weil im Netz viel Gegenteiliges steht — und weil es unangenehm ist, das erst nach der Absage zu erfahren.
Quelle: Förderrichtlinie Digitalbonus.Bayern, Abschnitt „Welche Kosten sind nicht förderfähig?“
Das Stichwort in der Richtlinie ist „tiefe funktionelle Einbindung in die betrieblichen Abläufe“. Es geht also nicht um die Seite als Visitenkarte, sondern um Software, die die tägliche Arbeit verändert.
Ein System, das in die Planung greift, Kapazitäten kennt und Termine wirklich verwaltet — nicht ein Kontaktformular mit Wunschdatum.
Bereiche, in denen Kunden Vorgänge einsehen, Unterlagen austauschen oder Aufträge verfolgen. Also Prozesse, keine Inhalte.
Eine Verbindung zu Warenwirtschaft, Lager oder Kundenverwaltung, sodass Daten nicht doppelt gepflegt werden müssen.
Ob das im Einzelfall reicht, entscheidet nicht der Dienstleister, sondern die zuständige Bezirksregierung. Wer in diese Richtung denkt, fragt dort besser vorher nach.
Ansprechpartner der Bezirksregierungen ↗Der Antrag muss vor der Beauftragung raus.
Sobald mündlich oder schriftlich beauftragt wurde, gilt die Maßnahme als begonnen und ist raus. Erst nach der Eingangsbestätigung darf auf eigenes Risiko losgehen.
Und er muss aus dem Betrieb kommen.
Das ELSTER-Konto eines Dienstleisters oder Fördermittelberaters ist ausdrücklich nicht zulässig. Ich kann zuarbeiten, aber nicht beantragen.
Wer heute „go-digital“ oder „Digital Jetzt“ empfiehlt, arbeitet mit alten Informationen. Einen direkten Nachfolger auf Bundesebene gibt es nicht.
Fördert Beratung durch gelistete Beraterinnen und Berater, keine Websites. Ich bin dort nicht gelistet, sage es aber der Vollständigkeit halber.
Zur Seite des BAFA ↗Kein Zuschuss, sondern ein zinsvergünstigtes Darlehen. Lohnt erst bei größeren Vorhaben.
Zur Seite der KfW ↗Kostenlose, anbieterneutrale Information statt Geld. Vom Bund gefördert.
Zentren ansehen ↗Kennen regionale Töpfe, die in keiner Übersicht stehen. Nachfragen kostet nichts.
Ich bin keine Förderberaterin.
Was ich beisteuern kann, ist das, was ein Antrag verlangt: ein nachvollziehbares Angebot mit aufgeschlüsselten Leistungen und eine Beschreibung des Vorhabens.
Eine Bitte: Steht eine Förderung zur Prüfung an, sollte das früh auf den Tisch. Dann richten wir den Ablauf danach aus — und der Auftrag ergeht nicht versehentlich zu früh.
Programm, Förderrichtlinie und Antrag. Die verbindliche Quelle für alles auf dieser Seite.
Jetzt informieren ↗Die Stelle, die im Einzelfall entscheidet — und die vorab Auskunft gibt.
Zur Kontaktseite ↗Alle Programme von Bund, Ländern und EU an einer Stelle, mit Suche.
Zur Datenbank ↗Dieser Überblick ersetzt keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand September 2026. Programme, Beträge und Bedingungen ändern sich. Verbindlich sind allein die Auskünfte der jeweiligen Förderstelle.
Wenn unklar ist, ob ein Vorhaben in die Nähe einer Förderung kommt: einfach schreiben. Ich sage ehrlich, was ich einschätzen kann — und wo die Bezirksregierung die bessere Adresse ist.